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Kochtipps für Schweinebraten, Rinderbraten und Krustenbraten (2)


Braten wird mürbe und gart, wenn Sie ihn mit etwas Kognak (oder anderem Hochprozentigem) übergiessen.


Der Braten ist gar, wenn nach dem Nadeleinstich der heraussickernde Fleischsaft nicht mehr blutig ist.
Sollte der Braten noch nicht gar sein, aber sie Gäste sitzen schon hungrig am Tisch, dann schneiden Sie ihn in dünne Scheiben und garen Sie die Scheiben in der Soße. Nach etwa 10 Minuten ist das Fleisch durch.


Braten aufwärmen
Übrig gebliebenen Braten vom Vortag wärmen Sie am besten im Backofen langsam bei niedriger Temperatur (120-140 Grad) auf.
Übergießen Sie dabei das Fleisch gelegentlich mit Bratensaft, dann bleibt es saftig.
Oder Sie geben das Fleisch in einen Bratschlauch und wärmen es auf.
Aus den Resten von Rinderbraten können Sie dünne Streifen schneiden und unter einen Gemüse- oder Nudelsalat geben.


Rinderbraten wird in einer Marinade aus Wein besonders zart.


Kasslerbraten wird besonders fein und saftig, wenn man ihn langsam bei nur 80 Grad im Backofen gart.


Die Sosse von Schmorbratenfleisch wird besonders kräftig und dunkel, wenn man ein Stück Schwarzbrot mit anbrät.


Bratensaft gelingt besonders gut, wenn man Fleischknochen mitbrät. Die Knochen in der Pfanne verteilen und den Braten darauf legen (Nach dem Anbraten!). Zum Schluss den Fond ablöschen und aufkochen.


Einen exotischen Schmorbraten kann man leicht auf den Tisch zaubern, wenn man einige Scheiben Ananas (oder anderes Obst) mit in den Bräter legt. Die Fruchtsäure macht das Fleisch zart und die Sosse bekommt einen exotischen Touch.


Für einen Rollbraten (oder wenn Sie Kräuter etc. an den Braten binden wollen) sollten Sie ausschließlich Küchengarn verwenden. Andere Garne können färben und sind nicht hitzebeständig.


Wenn Sie Kasseler im Blätterteig zubereiten und noch Teig übrig haben, können Sie daraus Motive ausstechen, mit Eiweiß bestreichen und auf einen Braten kleben.








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