Öl, Fett und Frittiertes


Öl kühl und dunkel aufbewahren, damit es nicht ranzig wird. Ist es durch Kälte ausgeflockt, die Flasche einige Zeit in ein lauwarmes Wasserbad stellen. Öl niemals bis zum Rauchen erhitzen. Dabei entstehen Veränderungen der Fettsäuren, die für den Körper schädlich sind.

Das würzige Restöl eingelegter Peperoni, kann man zum Einlegen von Fetakäse oder zum Anrichten von Eisbergsalat nochmals nutzen.

Kräuteröl selbst gemacht: Kräuter (Dill, Rosmarin, Thymian usw.) waschen und trockentupfen (sie müssen ganz trocken sein!). Pro Liter etwa eine Handvoll Kräuter in eine saubere Flasche geben. Das Pflanzenöl zugießen. Fest verschließen und 2- 3 Wochen durchziehen lassen. Dann durchsieben und in eine saubere, trockene Flasche zurückgießen.

Speiseöl bleibt schön klar und dünnflüssig, wenn Sie eine Prise Salz in die angebrochene Flasche geben.

Salate bekommen eine herzhafte Note, wenn Sie das Dressing mit Nussöl zubereiten. Das können Sie ganz einfach selbst machen. Dazu 250 Milliliter geschmacksneutrales Pflanzenöl mit 50 Gramm gehackten Nüssen nach Ihrer Wahl in ein festverschließbares Gefäß füllen. Nach drei Wochen abseihen.

Verwenden Sie zum Kochen möglichst ein geschmacksneutrales, hitzebeständiges Öl (Sonnenblumenöl, Rapsöl). Teure, kaltgepresste Sorten sind dafür zu schade.

Margarine spritzt beim Braten nicht so sehr, wenn sie schon in die kalte Pfanne gegeben wird und mit dieser möglichst rasch erhitzt wird. Dadurch verdampft das in der Margarine enthaltene Wasser.

Fett spritzt beim Erhitzen nicht, wenn man vor dem Braten etwas Salz in die Pfanne streut.

Fett hilft Vitamine verwerten. Salate und Rohkost sollten Sie immer mit fetthaltigen Zutaten kombinieren, also die Salatsoße mit Öl, Sahne oder anderen Milchprodukten mischen. Auch an Gemüsesäfte sollten Sie einen Tropfen Öl geben. Pflanzliche Lebensmittel enthalten bestimmte Vitamine, die der Körper nur verwerten kann, wenn man sie mit etwas Fett ißt.

Beim Frittieren ist darauf zu achten, daß das Fett nach jedem Gebrauch gefiltert wird. Älteres Öl ist dunkel, dickflüssig und riecht unangenehm. Nicht altes mit neuem Fett mischen!

Zum Frittieren nimmt man am Besten ein gutes, geschmacksneutrales Fett in Blockform. Es sollte auf 180 Grad erhitzt werden. Halten Sie einen Holzlöffel hinein. Steigen dann Bläschen hoch, kann‘s losgehen!

Wenn man Fettgebackenes zubereitet, klebt es oft am Frittierkorb fest. Verhindern lässt sich das, indem man den Korb zuerst ins heiße Fett taucht und dann füllt.

Frittieren im Kochtopf: Erhitzen Sie das Fett in einem hohen Topf, wenn Sie keine Fritteuse haben.

Frittiertes nimmt weniger Fett auf, wenn man den Frittierteig mit etwas Essig anrührt.

Vor dem Frittieren sollten Tiefkühlprodukte auftauen, damit dem Fett keine Hitze entzogen wird. Nach dem Frittieren alles kurz auf ein Küchenkrepp legen, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.