Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen und Bohnen)


Erbsen, Linsen oder Bohnen werden schneller gar, wenn man pro Liter Kochwasser einen Teelöffel Bullrich-Salz zufügt. Außerdem wird das Gericht bekömmlicher.

Linsen oder Bohnen sollten Sie nur in ungesalzenem Wasser garen. Sie werden sonst zu langsam weich bzw. behalten immer einen gewissen harten Kern. Erbsenschoten hingegen sollten Sie stets in gesalzenem Wasser kochen. Sonst nimmt das Gemüse beim Abschmecken kaum noch Geschmack an.

Hülsenfrüchte sollen im ungeschälten Zustand vor dem Kochen mindestens zehn Stunden eingeweicht werden (Quellen). Diese stärkereichen Lebensmittel müssen Flüssigkeit aufnehmen. Die Stärke wird dann verdaulicher.
Damit die ausgelaugten, wichtigen Mineralstoffe und Vitamine nicht verloren gehen, werden sie im Einweichwasser gekocht.

Erbsen bleiben beim Kochen schön grün, wenn man dem Kochwasser etwas Zucker hinzufügt.

Der traditionelle Erbseneintopf ist immer wieder eine Mahlzeit wert.

Bohnen (grüne) nur im gekochten Zustand essen, da sie im rohen Zustand das Eiweißgift Phasin enthalten, das für den menschlichen Körper unverträglich ist.

Zum Putzen von Bohnen nimmt man am besten mehrere in eine Hand und schneidet mit einem kleinen Messer die Enden kurz ab. Dann eventuell in Stücke brechen. Oder probieren Sie es doch mal mit der Schere. Es geht viel schneller als mit dem Küchenmesser. Sie halten ein Bündel Bohnen in der Hand und schneiden so die Spitzen ab.

Eine raffinierte Beilage zum Sonntagsbraten sind grüne Bohnen mit Frühstücksspeck. Umwickeln Sie das gegarte Gemüse portionsweise mit einer dünnen Scheibe Speck und braten es in heißem Fett knusprig.

Viva Mexiko! Probieren Sie mal Chili con Carne.

Speck-Bohnen: Reiben Sie eine Pfanne mit einer Knoblauchzehe aus. Lassen Sie dann den Speck mit etwas heißer Butter kross aus und schwenken die (bereits gegarten) Bohnen darin.