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Verschiedene Teige (1) - Mürbeteig und Brandteig


Nicht immer ist bei Rezepten die Flüssigkeitsmenge exakt angegeben. Sie können aber leicht erkennen, ob die Menge stimmt:
1. Hefeteig läßt sich erst nach dem Gehen mit der Hand kneten, vorher muß er bei Berührung am Finger haften bleiben.
2. Rührteig reißt in langen Zapfen von den Quirlen des Handrührgerätes ab. Bleibt er dran hängen ist er zu fest.
3. Mürbe - und Nudelteig muß nach dem kneten geschmeidig und gut formbar sein. Krümelt er ist er zu trocken.
4. Brandteig muß etwa so glänzen wie Mayonnaise.
5. Biskuitteig enthält der vielen Eier wegen immer genügend Flüssigkeit.
Es schadet nichts, wenn der Teig einmal etwas zu weich gerät. Der Kuchen gelingt besser als mit einem zu festem Teig.


Brandteig wird so zubereitet: Die Zutaten (bis auf die Eier) läßt man in einem Topf unter Rühren aufkochen, bis sich die Masse vom Topfboden löst. Erst dann wird der Teig unter Zugabe von Eiern und Backpulver weiterverarbeitet.
Der Brandteig gelingt am besten, wenn man die Masse in eine gekühlte Rührschüssel umfüllt, bevor die Eier untergearbeitet werden. So können sie nicht gerinnen.


Mürbeteig lässt sich gut zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen und kann dann gleich mit der unteren Lage auf das Backblech gehoben werden.


Mürbeteig wird besonders geschmeidig, wenn man etwas Butter durch saure Sahne ersetzt.


Klebrigen Mürbteig in Folie wickeln und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen - danach ausrollen.


In Mürbteig einen Esslöffel Essig eingeknetet macht ihn besonders locker.


Ist Mürbeteig krümelig geworden, gebe man einen Esslöffel Quark hinzu. Dann wird er wieder geschmeidig.


Damit Quark-Öl-Teig nicht zu weich wird, sollte der Quark möglichst trocken sein. Lassen Sie ihn deshalb vorher zwei bis drei Stunden in einem feinen Sieb abtropfen.


Wenn Knetteig bricht, fehlt meist Flüssigkeit. Wieder zusammenkneten, in der Mitte eine Mulde hineindrücken und etwas Milch, Wasser oder Ei einarbeiten.








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